Staufen im Breisgau ist eine historische, mittelalterliche Kleinstadt, deren guterhaltene Gebäude heute vom früheren Leben erzählen.
Staufen liegt am Fuß des südlichen Schwarzwaldes am Ausgang des Münstertals
Das Tal des Neumagen geht hier direkt in die Rheinebene über, die Vorbergzone des Schwarzwalds ist weniger ausgeprägt. Nördlich des Talausgangs dominiert der sich steil erhebende Schlossberg, südwestlich beginnt die Hügellandschaft des Markgräflerlandes. Staufen liegt somit auf der Grenze zweier Natur- und Wirtschaftsräume; zum einen der Rheinebene bzw. der Vorbergzone mit dem Anbau von Getreide, Wein und Obst, zum anderen dem durch Viehhaltung und Forstwirtschaft und in früheren Zeiten durch Bergbau geprägten Schwarzwald.
Nachbargemeinden und das Umland
Das Gebiet der Stadt Staufen erstreckt sich von 260 bis 810 m ü. NN und grenzt an die Gemeinden Ehrenkirchen, Münstertal, Sulzburg, Ballrechten-Dottingen, Heitersheim und Bad Krozingen. Staufen besteht aus der Kernstadt Staufen und den Teilorten: Wettelbrunn im Westen und Grunern im Süden sowie aus den an der Grenze zur Gemeinde Münstertal gelegenen Weilern Kropbach und Etzenbach.
Geschichte der Stadt Staufen
770 Erste urkundliche Erwähnung der "villa staufen in pago Brisgowe"
1028Übertragung der Bergbaurechte für den Breisgau an das Bistum Basel durch Kaiser Konrad 11.
1211 Erwähnung der Herren von Staufen als Vögte des Klosters St. Trudpert
1248 Erste urkundliche Erwähnung der Burg Staufen
1280/1300 Stadterhebung (1323 erste urkundliche Erwähnung als Stadt)
1336 Erste Erwähnung der St.-Martins-Kirche
1350 Der schwarze Tod (Pest in ganz Europa)
1356 Schweres Erdbeben in und um Staufen
1430 Errichtung des Stubenhauses (Trinkstube am Markt)
1487 Bau der Stadtkirche St. Martin in heutiger Grundform
1524 Bauernaufstand in Staufen
1533 Hexenprozesse in Staufen (bis 1632)
1534 Wiederbegründung des Spitals durch Ludwig von Staufen (heutiger Bau von 1582)
1539 Tod Faust's im Gasthaus "Löwen'
1546 Bau des Rathauses mit Marktbrunnen
1566 Bau des Stadtschlosses der Herren von Staufen (westlicher Anbau 1725)
1595 Pestjahr/Neuer Friedhof mit Sebastianskapelle (1597)
1602 Tod des letzten Freiherren von Staufen (das Geschlecht erlischt im Mannesstamm, das Lehen fällt an Österreich)
1626 Österreich verpfändet die Herrschaft Staufen an Hannibal von Schauenburg
1632 Im Dreißigjährigen Krieg besetzen schwedische Truppen Staufen und brennen die Burg nieder (seither Ruine), danach wechselnde Besetzung der Stadt durch kaiserliche und schwedische Truppen, Brandschatzungen und Plünderungen
1643 Staufen ist Hauptquartier der schwedisch-französischen Armee, Bevölkerung lebt vier Monate in den Wäldern
1676 Errichtung des Kapuzinerklosters (heute Goethe-Institut)
1676/79 Holländischer Erbfolgekrieg: französische Truppen besetzen Staufen, Plünderungen, die Bevölkerung flüchtet in die Wälder
1688/89 Pfälzischer Erbfolgekrieg: Französische Truppen besetzen die Stadt und reißen die Stadtmauer nieder
1725 und 1732 Wiederaufbau der Stadttore, 1827 endgültige Beseitigung
1690 Beim Abzug der französischen Truppen werden Wohnhäuser und die Stadtkirche in Brand gesetzt
1700 Einwanderung savoyardischer Familien
1703 Französische Soldaten plündern Staufen, Bevölkerung wiederum im Wald
1722 Herrschaft Staufen fällt wieder direkt an Osterreich
1734 Holzflößerei auf dem Neumagen wird wegen jährlichem Hochwasser eingestellt
1738 Staufen als Lehen an das Kloster St. Blasien
1744/77 Kloster der Freiburger Ursulinerinnen in Staufen
1792 Französische Revolutionskriege: Staufen wird Hauptquartier der französischen Emigrantenarmee
1800 Plünderung durch französische Truppen
1806 Staufen kommt nach Napoleons Sieg im Preßburger Frieden zum neugegründeten Großherzogtum Baden
1813/15 Erneute Einquartierung wahrend der Befreiungskriege gegen Napoleon
1828 Letzte öffentliche Hinrichtung auf der Staufener Großmatte
1848 Badische Revolution: Besetzung Staufens durch Freischärler und Erstürmung der Stadt durch Großherzogliche Truppen (24.September), Ende des sogenannten Struve-Putsches
1870 Installierung der aus Mittelbaden stammenden gusseisernen Brücke über den Neumagen
1893 Bau des städtischen Schwimmbades
1894 Eröffnung der Nebenbahn Krozingen-Staufen-Sulzburg (1916 auch ins Münstertal)
1895 Erwerb der Burgruine durch die Stadt Staufen Für 18.000,- Mark
1899 Bau der evangelischen Kirche
1974/78 Neubau der Haupt- und Grundschule (Thaddäus-Rinderle-Schule)
1980 Bau der Friedhofshalle
1980 Neubau des Martinsheimes
1984 Bau der St.-Anna-Brücke und Einrichtung der Fußgängerzone in der Innenstadt
1984 Bau des Martin-Luther-Hauses
1989 Einweihung des renovierten Stubenhauses
1989 baden-württembergische Literaturtage in Staufen
1990 Eröffnung des Keramikmuseums
1990 Beginn der jährliche Kulturwochen
1994 Partnerschaft mit der polnischen Stadt Kazimierz Dolny an der Weichsel
1996 Neubau des Feuerwehrhauses und Neu- und Erweiterungsbau des Altenpflegeheimes St. Margareten
Grunern
1028 erstmalige urkundliche Erwähnung des Ortsteiles Kropbach wegen seiner Silberadern
1111 Zugehörigkeit zur Herrschaft Staufen
1128 urkundliche Erwähnung von "Gruonre cum ecclesia"
1740 Bau eines Badhauses mit 36 Bädern und Gästezimmern ("Bärenbad")
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Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Privatzimmer mit 1 Stern F/P
Einfache und zweckmäßige Gesamtausstattung des Objektes mit einfachem Komfort. Die erforderliche Grundausstattung ist vorhanden und in gebrauchsfähigem Zustand. Altersbedingte Abnutzungserscheinungen sind möglich, insgesamt ist der Wohnkomfort ausreichend. Quelle: Deutscher Tourismusverband (DTV)
Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Privatzimmer mit 2 Sternen F/P
Zweckmäßige und gute Gesamtausstattung mit mittlerem Komfort. Die Ausstattung ist in gutem Erhaltungszustand. Die Funktionalität steht im Vordergrund. Quelle: Deutscher Tourismusverband (DTV)
Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Privatzimmer mit 3 Sternen F/P
Gute und wohnliche Gesamtausstattung mit gutem Komfort. Ausstattung von besserer Qualität. Optisch ansprechender Gesamteindruck wobei auf Dekoration und Wohnlichkeit Wert gelegt wird. Quelle: Deutscher Tourismusverband (DTV)
Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Privatzimmer mit 4 Sternen F/P
Hochwertige Gesamtausstattung mit gehobenem Komfort. Ausstattung in gehobener und gepflegter Qualität. Aufeinander abgestimmter optischer Gesamteindruck von Form und Materialien. Lage und Infrastruktur des Hauses genügen gehobenen Ansprüchen. Quelle: Deutscher Tourismusverband (DTV)
Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Privatzimmer mit 5 Sternen F/P
Erstklassige Gesamtausstattung mit besonderen Zusatzleistungen im Servicebereich und herausragende Infrastruktur des Objekts. Großzügige Ausstattung in besonderer Qualität. Sehr gepflegter und exklusiver Gesamteindruck mit allem technischen Komfort, der das Objekt selbst und die Umgebung mit einschließt. Sehr guter Erhaltungs- und Pflegezustand. Quelle: Deutscher Tourismusverband (DTV)
Hotels, Gasthöfe und Pensionen mit 1 Stern /G Tourist Unterkunft; einfache und zweckmäßige Gesamtausstattung mit einfachem Komfort.
EZ 8 qm, DZ 12 qm. Quelle: Deutscher Tourismusverband (DTV)
Hotels, Gasthöfe und Pensionen mit 2 Sternen /G Standard Unterkunft; zweckmäßige und gute Gesamtausstattung mit mittlerem Komfort.
EZ 12 qm, DZ 16 qm. Quelle: Deutscher Tourismusverband (DTV)
Hotels, Gasthöfe und Pensionen mit 3 Sternen /G Komfort Unterkunft; gute und wohnliche Gesamtausstattung mit gutem Komfort
EZ 14 qm, DZ 18 qm. Quelle: Deutscher Tourismusverband (DTV)
Hotels, Gasthöfe und Pensionen mit 4 Sternen /G First Class Unterkunft; hochwertige Gesamtausstattung mit gehobenem Komfort.
EZ 16 qm, DZ 24 qm Quelle: Deutscher Tourismusverband (DTV)
Hotels, Gasthöfe und Pensionen mit 5 Sternen /G Luxus Unterkunft; erstklassige Gesamtausstattung mit besonderen Zusatzleistungen im Servicebereich und herausragender Infrastruktur des Hauses.
EZ 18 qm, DZ 25 qm Quelle: Deutscher Tourismusverband (DTV)
Ferienwohnungstypen 1-Zimmerwohnung, Schlafraum und Zimmer in einem
2-Zimmerwohnung, 1 Wohnzimmer und 1 Schlafraum
3-Zimmerwohnung, 1 Wohnzimmer und 2 Schlafräume
4-Zimmerwohnung, 1 Wohnzimmer und 3 Schlafräume
Symbolerklärung Anzahl Personen
Für x Personen
/ bis max. y Personen
/ /
x (y)